PASSGENAUE LÖSUNGEN FÜR
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    Beispiel CDM: Nachhaltige Abwasserbehandlung bei Palmölmühlen

     

    Die Palmölindustrie stellt beispielsweise im südostasiatischen Raum einen bedeutenden Wirtschaftszweig dar und liefert rund ein Drittel des weltweit produzierten Pflanzenöls.  Aufgrund des steigenden Umweltbewusstseins und der negativen Außendarstellung versuchen die Erzeuger vermehrt die Erzeugung unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit zu verbessern. Zudem muss Palmöl für die energetische Nutzung innerhalb der EU als nachhaltig zertifiziert sein, wenngleich diese Nutzung mit weniger als 5 % der Weltproduktion nur eine untergeordnete Rolle spielt (Nahrungsmittel: 71,1 %, Konsumartikel, wie Kosmetik, Kerzen: 24,2 %).


    Klassisch wurde das Abwasser aus der Ölproduktion in offene Lagunen geleitet und dort innerhalb mehrerer Monate großteils anaerob abgebaut. Hierbei entsteht in erheblichem Maß Methan, welches ungehindert und ungenutzt emittieren kann. Diese Anlagen werden von umweltbewussten Unternehmen zunehmend modernisiert und das Abwasser mit bis zu 80.000 mg/l CSB in mehrstufigen Biogasanalagen abgebaut. Die neuen Prozesse sind effizienter in der Abbauleistung und bieten die Möglichkeit, das entstehende Biogas aufzufangen und zu verwerten. Das energiereiche Methan kann in einem Kessel oder in einer KWK-Anlage in Strom und/oder Wärme umgewandelt und genutzt werden. Aus Abwasser wird somit Energie.

    Die Reduktion an Methanemissionen durch den Neubau der Abwasseranlage muss messtechnisch erfasst werden und kann über Emissionsminderungszertifikate (CER) gehandelt werden.